Bund unterstützt Bürger beim Schutz vor Wohnungseinbrüchen

Einbruchskriminalität

Am heutigen Donnerstag startet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) das Programm „Kriminalprävention durch Einbruchssicherung“. Seit geraumer Zeit müssen wir leider wieder steigende Einbruchszahlen verzeichnen: Allein im letzten Jahr gab es nach der polizeilichen Kriminalstatistik über 150.000 Wohnungseinbrüche. Über 40 Prozent davon wurden im Versuchsstadium abgebrochen. Das zeigt, dass ein guter Schutz von Wohnung und Haus wirkungsvoll sein kann.

Aus diesem Grund hat sich die Unionsfraktion erfolgreich für die staatliche Förderung des Einbruchsschutzes eingesetzt. Ab sofort stehen im Programm "Kriminalprävention durch Einbruchssicherung" der KfW insgesamt 30 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren zur Verfügung. Allein für dieses Jahr sind es zehn Millionen Euro. Damit werden eine ganze Reihe sinnvoller Maßnahmen des Eigenschutzes gefördert, insbesondere der Einbau einbruchshemmender Fenster und Türen damit Einbrecher nicht über den Versuch hinauskommen.

Im Kampf gegen Wohnungseinbrüche lassen wir die Bürgerinnen und Bürger selbstverständlich nicht allein. Der Kampf gegen Kriminalität ist und bleibt natürlich nach wie vor zuallererst eine staatliche Aufgabe. Dazu braucht es eine ausreichende Präsenz der Polizei vor Ort. Deshalb wird der Bund dieses Jahr noch einmal massiv die Zahl der Bundespolizisten erhöhen. Hier müssen die Länder nachziehen. Denn sie sind in erster Linie dafür verantwortlich, für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Diebesbanden zu sorgen.

Außerdem wollen wir Wohnungseinbrüche künftig härter bestrafen: Generell soll die Mindeststrafe von sechs Monaten gelten. Zudem wollen wir eine Telekommunikationsüberwachung beim Wohnungseinbruchdiebstahl zulassen, um die immer professioneller werdenden Hintermänner solcher Banden zu fassen.

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