Trendwende bei Geburtenraten

Demografischer Wandel

Im dritten Jahr in Folge verstetigte sich 2014 der erfreuliche Trend zu höheren Geburtenraten in Deutschland. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes wurden im vergangenen Jahr 715 000 Kinder geboren. Statistisch gesehen bringt damit jede Frau 1,47 Kinder zur Welt – die höchste Rate seit der Wiedervereinigung. So nahm die Geburtenrate bei den 29 bis 38-jährigen besonders stark zu, einer Altersgruppe also die sich erst im höheren gebärfähigen Alter den Kinderwunsch erfüllt.

Damit liegt Deutschland zwar noch hinter den meisten europäischen Nahbarländern und weit unter der Rate für eine konstante Bevölkerungsentwicklung von 2,1 Kindern pro Frau. Mit der guten Stimmung in der Wirtschaft und auf dem Arbeitsmarkt und einer guten Politik für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat die große Koalition unter Führung der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag aber die richtigen Rahmenbedingungen dafür geschaffen, dass sich dieser Trend in Deutschland weiter fortsetzen kann.

Die Geburtenziffer nahm 2014 in allen Bundesländern zu. In den ostdeutschen Bundesländern war sie mit 1,54 Kindern je Frau höher als im Westen Deutschlands (1,47). Das Land mit der höchsten zusammengefassten Geburtenziffer war Sachsen mit 1,57 Kindern je Frau. Die niedrigste Geburtenziffer hatte das Saarland (1,35).

Weitere Informationen zu Geburtenraten und Bevölkerungsentwicklung finden Sie auf der Website des Statistischen Bundesamtes

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