Den Kommunen im demografischen Wandel die Verantwortung wiedergeben

Städte pöatzen aus den Nähten, ländlioche Regionen sind sehr ruhig, Rahmenbedingungen, ländlicher Raum
Petra Crone, Peter Bleser, Florian Pronold, Norbert Barthle, Michael Frieser

Auf dem Strategiekongress Demografie 2015 der Bundesregierung diskutierte ich gemeinsam mit der Abgeordneten Petra Crone und den Parlamentarischen Staatssekretären Peter Bleser, Florian Pronold, und Norbert Barthle über die Zukunft unserer Städte und ländlichen Regionen im gesellschaftlichen Wandel.

Auf der einen Seite erfahren viele Städte weiterhin großen Zuwachs und drohen in manchen Fällen sogar, aus den Nähten zu platzen. Auf der anderen Seite wird es in vielen ländlichen Regionen Deutschlands schon bedenklich ruhig. Beide Entwicklungen haben ihre Besonderheiten und erfordern gleichermaßen unsere Aufmerksamkeit.

Beim Thema bezahlbarer Wohnraum etwa sehen sich die Städte schon heute großen Herausforderungen gegenüber. Die wachsenden Metropolen müssen sich aber auch ihrer Verantwortung gegenüber dem Umland bewusst sein. Sie können dazu beitragen, ein wirtschaftlich und sozial gesundes Klima in der Region zu fördern.

Für den ländlichen Raum wird künftig der Zusammenhalt zwischen den Bewohnern eine noch größere Rolle spielen. Das Ehrenamt erfüllt hier seine wichtige Funktion. In den kleinen Kommunen vor Ort sind Beschäftigungsmöglichkeiten von zentraler Bedeutung. Nur so haben die Menschen eine Perspektive. Das gilt insbesondere auch für die junge Familien: für sie müssen wir attraktive Anreize schaffen, wieder aufs Land zurückzukehren oder sich erstmals dort anzusiedeln.

Dafür schafft der Bund die richtigen Rahmenbedingungen. Die Menschen in den Kommunen aber sind jetzt in der Verantwortung. Sie müssen Chancen und Gelegenheiten ergreifen. Für viele Herausforderungen haben wir heute bereits gute Lösungsansätze. Diese gilt es umzusetzen.

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