Mehrgenerationenhäuser sind wichtiges Zukunftsmodell

Demografischer Wandel

Es ist gelungen, die wertvolle Arbeit der Mehrgenerationenhäuser mit einer längerfristigen Förderung weiterhin zu sichern. Mit einem neuen Aktionsprogramm werden die Mehrgenerationenhäuser zunächst bis 2020 auf eine solide Basis gestellt.   

Das Erfolgsmodell Mehrgenerationenhaus, das auf die Initiative der Union zurückgeht, wird somit fortgeführt und als wichtiger Bestandteil der Kommunen gestärkt. Dabei steht der Erhalt der bereits bestehenden Standorte im Vordergrund. Ich freue mich, dass die Mehrgenerationenhäuser in Nürnberg und in Schwabach damit die nötige Planungssicherheit für die Folgejahre bekommen.

Als Demografiebeauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion begrüße ich besonders die neue Schwerpunktsetzung auf die Gestaltung des demografischen Wandels und die Integration von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte. Damit werden zwei der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit in Fokus genommen und sinnvoll miteinander verknüpft.            

Die Mehrgenerationenhäuser erhalten im neuen Aktionsprogramm zudem mehr Flexibilität für den Einsatz ihrer Fördermittel und werden stärker in den Kommunen verankert. Gleichzeitig werden die Kommunen in ihrer Koordinierungsfunktion für die Herausforderungen des gesellschaftlichen Wandels gestärkt. Mehrgenerationenhäuser leisten einen zentralen Beitrag für die Gemeinschaft der Generationen und sind ein wichtiges und aussichtsreiches

Die Veröffentlichung der neuen Förderrichtlinien und der Start des Interessenbekundungsverfahrens sind für April 2016 geplant. Dazu werden die Länder, kommunalen Spitzenverbände und Kommunen sowie alle bisher geförderten Mehrgenerationenhäuser und deren Träger zeitnah über das neue Bundesprogramm informiert. Ausdrücklich erwünscht ist auch eine Bewerbung neuer Häuser für eine Teilnahme am Bundesprogramm ab 2017. Dafür kommen sowohl kommunale als auch freie Träger in Betracht.

Mehr dazu unter www.mehrgenerationenhaeuser.de.

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