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Bund stellt zusätzliche Mittel für Nürnberger Jobcenter zur Verfügung

Das Jobcenter Nürnberg-Stadt am Richard-Wagner-Platz / Bildrechte Agentur für Arbeit

Zum Januar 2017 wird die Langzeitarbeitslosenförderung im Bundesprogramm „Soziale Teilhabe“ ausgebaut. Weitere Jobcenter wurden für die Teilnahme im Programm ausgewählt, u.a. auch das Jobcenter Nürnberg-Stadt. Das Programm richtet sich vorrangig an Menschen, die es aufgrund von Vermittlungshemmnissen besonders schwer auf dem ersten Arbeitsmarkt haben. Dies betrifft vor allem Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen und Haushalte mit Kindern.

Ich freue mich, dass unter den 90 Jobcentern, die zusätzliche Mittel erhalten, auch das Jobcenter Nürnberg-Stadt ausgewählt wurde und mit 110 bewilligten Plätzen von diesem Programm deutlich profitieren wird. Damit nehmen nun bundesweit fast 200 Jobcenter an einem Programm mit einem Volumen von ca. 600 Millionen Euro teil. 

Diese Gelder werden auch verantwortungsvoll eingesetzt: Das Programm unterstützt und ergänzt die passgenauen Bemühungen, die wir insbesondere mit der SGB II – Reform unternommen haben, um Langzeitarbeitslosigkeit erfolgreich zu verringern. Mit der Einführung des § 16 h in das Sozialgesetzbuch II haben wir uns hier für die Förderung schwer erreichbarer junger Menschen stark gemacht.

Durch die Konzentration auf die genannten Zielgruppen wollen wir uns weiter besonders für Familien in schweren Lebenslagen einsetzen: Bei der Förderung von Bedarfsgemeinschaften mit Kindern erreicht die Unterstützung nicht nur die Langzeitarbeitslosen selbst, sondern zugleich die im Haushalt lebenden Kinder, die erfahren, dass Beschäftigung eine wichtige Rolle im Leben spielt. Diese Botschaft ist von herausragender Bedeutung für den späteren erfolgreichen Einstieg ins Erwerbsleben.

Das Programm fördert Arbeitsverhältnisse, die zusätzlich und wettbewerbsneutral sind und im öffentlichen Interesse liegen. Die Förderung ist als Festbetragsfinanzierung ausgestaltet und beträgt bei 30 Stunden 1.320 Euro. Auch ein Einstieg in die Förderung mit stufenweise erhöhter Anzahl der Wochenstunden ist möglich.

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