Jubiläumsfeier der International Business School Nürnberg

Die Nürnberger International Business School (IBS) feierte vor kurzem ihr 10-jähriges Jubiläum im Historischen Rathaussaal. Die IBS ist inzwischen zu einer festen Größe in der Nürnberger Bildungslandschaft geworden und überzeigt durch ein vielschichtiges Studienangebot, das über Hochschulnetzwerke mit allen Herren Ländern verzweigt ist. Im Rahmen der ESO Education Group fördert die IBS seit fast 15 Jahren die Bildungs- und Integrationsarbeit in Zusammenarbeit mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft.

Als demografiepolitischer Sprecher kann ich die Rolle privater Bildungsanbieter nicht häufig genug betonen. Bei einer Hochschulbildung geht es nämlich nicht nur um Wissensvermittlung, sondern auch um die Förderung von Persönlichkeiten und um die Herausbildung einer Geisteshaltung für lebenslanges Lernen. An der IBS wird dies durch eine familiäre Studienatmosphäre und kleine Lerngruppen bewerkstelligt, die eine hervorragende Betreuung ermöglichen. Die Praxisnähe erleichtert den Einstieg ins Berufsleben, ein Aspekt, der an staatlichen Universitäten oft vernachlässigt wird.

Die Bedeutung privater Anbieter nimmt immer mehr zu, da sie die staatlichen Träger entlasten und zusätzliche Innovationen einfließen lassen können. Sie sind kleiner und daher flexibler als große öffentliche Einrichtungen, wodurch sie neue Entwicklungen frühzeitig aufspüren. Oft sind es gerade auch die privaten Träger, die die Rahmenbedingungen vor Ort für Fortbildung auch in höherem Alter und während des Berufslebens verbessern.

Die Metropolregion Nürnberg ist in den letzten 10 Jahren so stark wie kein anderer deutscher Wirtschaftsraum gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt der Region hat sich um ein Viertel erhöht, die Arbeitslosigkeit wurde halbiert und fast 200.000 neue Stellen konnten in den Zukunftssektoren von Forschung und Entwicklung geschaffen werden. Hier herrscht die höchste Dichte an Patenten und Ingenieuren in ganz Deutschland. Unsere Stadt ist das wissenschaftliches Zentrum dieser Metropolregion und seinem Netz an 20 Hochschulen mit 93.000 Studenten. Wir müssen dieses regionale Entwicklungspotenzial voll ausschöpfen, indem wir uns dem wissenschaftlichen Nachwuchs widmen.

Aus diesem Grund habe ich für die jungen Studierenden der IBS eine ganz besondere Botschaft. Ihr seid Botschafter für Deutschland und Franken in Europa. Nürnberg war schon lange vor der Globalisierung eine internationale Handelsstadt. Daher geht in die Welt hinaus und werbt für den Leistungsgedanken, für die Vorzüge des deutschen Bildungssystems und der sozialen Marktwirtschaft. In einer Zeit, in der der Zusammenhalt in der Europäischen Union in Frage gestellt wird, sind es vor allem die Hochschulabsolventen, die ein Gemeinschaftsgefühl schaffen. Und ganz wichtig: Bewahrt euch auch über das Studium hinaus den „Nürnberger Witz“, den ihr hier hoffentlich zur Genüge erlernt und praktiziert habt! Denn die vielen Herausforderungen einer sich rasant verändernden Zukunft können wir alle letztendlich nur mit Gelassenheit, Heiterkeit und Optimismus bewältigen.

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