Glückwunsch an Günter Reichert zum 3. Geburtstag der Asylothek

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Günter Reichert schneidet den Geburtstagskuchen an

Zur Feier des 3. Geburtstags lud Architekt Günter Reichert in die Räume der Asylothek am Kohlenhof. Dort ist Reichert bestrebt, nach klaren Regeln etwas für die schwächsten Asylanten zu tun: die Kinder.

In der Asylothek lernen sie deutsch. Sie können spielen und lesen, aber lernen dabei auch, ihren Platz ordentlich zu verlassen und üben Umgangsformen. Sicher sind nicht alle Schwierigkeiten durch Einrichtungen wie die Asylothek überwindbar, aber ohne sie wäre es schwieriger. Sie leistet eine enorme Arbeit. Es ist schön zu sehen, dass diese Arbeit von vielen ehrenamtlichen Helfern unterstützt wird. Die Einrichtung ist vielfach ausgezeichnet worden, so auch durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Diesen Preis zur „Bildungsidee“ durfte ich letztes Jahr überreichen.

Das Vorbild der Asylothek ist nicht nur eine Schule unserer Kultur, sondern macht auch Schule: Vor wenigen Tagen konnte Reichert in Berlin die dortige Asylothek eröffnen. Dazu gratuliere ich herzlich.

Die Bereitschaft und Fähigkeit, eine Vielzahl von Flüchtlingen und Asylbewerbern aufzunehmen, ist sicherlich begrenzt. Mehr Menschen wollen zu uns, als zu uns kommen können. Die Arbeit der Asylothek aber setzt dort an, wo wir uns entscheiden, wie wir mit den hier angekommenen Menschen umgehen, und das ist ein zu lobender und wichtiger Ansatz: Es ist Integrationsarbeit im besten Sinne, und dazu gratuliere ich herzlich.

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