Bei Oppermann kann nichts sein, was nicht sein darf

Michael_Frieser, Edathy, Oppermann
Michael Frieser mit thomas Oppermann

Vollkommen unbeeindruckt von den bereits durch die Presse verbreiteten Ergebnissen der Befragung des ehemaligen Bundesministers Dr. Hans-Peter Friedrich und des Vizekanzlers Sigmar Gabriel, trug der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Oppermann dasselbe Statement vor, wie bereits bei seiner Vernehmung im Innenausschuss letztes Jahr.

Diese Kontinuität konnte aber nichts zur weiteren Aufklärung des Sachverhalts beitragen. Die bestehenden Widersprüche im Zeitablauf bleiben weiterhin ungeklärt. Zu der Angabe Gabriels, dass er Oppermann erst nach seinem Gespräch mit dem damaligen BKA-Präsidenten Jörg Ziercke anrief, stellte Oppermann schlicht fest, das könne nicht sein.

In der nächsten Sitzungswoche wird die Vernehmung fortgesetzt. Dann wird endgültig zu klären sein, ob Oppermann schon vor Gabriels Anruf wusste, dass Edathy Nacktbilder von Knaben bestellt hatte und wie er schon um 15.29 Uhr bei BKA-Präsident Jörg Ziercke anrufen konnte, wenn Gabriel ihn doch frühestens am Abend erreicht hatte.

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