Edathy und die SPD - als wäre nichts passiert

Das Parteiausschlussverfahren gegen Sebastian Edathy endete vergangene Woche mit einem Vergleich. Nachdem bereits das Gerichtsverfahren gegen Edathy gegen Zahlung von 5.000 Euro eingestellt wurde, lässt auch die SPD Schiedskommission ihn ohne große Konsequenzen vom Haken. 

Die Genossen waren auch bei Michael Hartmann nicht nachtragend. Zwar ermittelt die Berliner Staatsanwaltschaft noch wegen uneidlicher Falschaussage, ansonsten ist für ihn aber scheinbar alles wie vorher - vor den widersprüchlichen Aussagen vor dem Untersuchungsausschuss, dem Schweigen und der Erkrankung, die passenderweise genau mit dem Ende des Untersuchungsausschusses endete.

Damit dürfte das unrühmliche Kapitel „Edathy“ für die SPD vorerst vorbei sein. Für die Opfer der Kinderpornografie Industrie hingegen sicher nicht.

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