Hartmanns Gesundheit hat politisches Gespür

Edathy-Untersuchungsausschuss

Der monatelang krank geschriebene SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Hartmann hat seine Arbeit wieder aufgenommen. Sebastian Edathy schilderte, er sei von Michael Hartmann vor den Ermittlungen gewarnt worden. Ein weiterer Zeuge bestätigte, dass Hartmann lange vor der Öffentlichkeit über die Kinderpornographie-Vorwürfe gegen Edathy informiert war. Dem Untersuchungsausschuss waren die Hände gebunden, da sich Herr Hartmann durch Krankschriften und Aussageverweige-rung einer weiteren Aufklärung entzog. Dass er just einen Tag vor der Übergabe des Abschlussberichts an den Bundestagspräsidenten wieder genesen ist, wenn er sich sicher sein kann, allen Befragungen ausgewichen zu sein, halte ich für bemerkenswert.

Es ist gut, dass die Staatsanwaltschaft Berlin nicht an den Zeitplan des Untersuchungsausschusses gebunden ist und weiter ermitteln wird.

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