3. Oktober - Tag der Deutschen Einheit

Die Deutsche Einheit ist eine Erfolgsgeschichte, die ihres Gleichen sucht.

Auch nach 26 vergangenen Jahren im geeinten Deutschland bin ich immer noch sehr froh, dass wir den Tag der Deutschen Einheit feiern können. Bei vielen Menschen leben die eigenen Erinnerungen an die sich überschlagenden Ereignisse, als aus zwei deutschen Staaten einer wurde, am heutigen Tag wieder auf.

Wir leben in einem Land, das von Freiheit, Demokratie und Weltoffenheit geprägt ist – in einem sozialen Rechtsstaat, in dem Toleranz und Menschenrechte zu den höchsten Gütern zählen.  Wir leben in Frieden mit all unseren Nachbarn.

Seit 1990 ist viel passiert. Die neuen Bundesländer weisen eine stärkere Wirtschaftsleistung und höhere Einkommen auf. Es darf nicht vergessen werden, von welchem Stand diese Entwicklung ausging. Das Bruttoinlandsprodukt der neuen Länder belief sich nach der Wende auf weniger als die Hälfte des Vergleichswertes in den alten Bundesländern. Die Lücke konnte zwar noch nicht geschlossen werden, dennoch wurde sie im Laufe der letzten Jahre immer kleiner.

Obwohl es Deutschland so gut geht wie nie zuvor, bleibt trotzdem noch viel zu tun. Die regionalen wirtschaftlichen Unterschiede sind nicht mehr auf Ost- und Westdeutschland beschränkt. Mittlerweile gibt es in ganz Deutschland florierende Universitätsstädte und Gebiete, die durch ihre Attraktivität immer mehr Menschen ansprechen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Regionen, die auf Grund von Strukturschwäche, Schulden und demografischen Problemen an Reiz verlieren. Diese Regionen müssen zukünftig gestärkt und attraktiver gestaltet werden.

Schwierig ist und bleibt auch weiterhin das Problem, dass der seit Jahren herrschende Bürgerkrieg in Syrien immer noch jeden Tag das Leben vieler Menschen beendet und Millionen zu Flüchtlingen macht. Weltweit ist die Zahl der Menschen, die auf der Flucht sind, so hoch wie seit Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr.

Es muss alles dafür getan werden, dass dieser Krieg, der so viel Leid verursacht, beendet wird.

CDU und CSU stehen für die politische Kraft der Deutschen Einheit. Mit dem Kanzler der Einheit, Helmut Kohl, hat die Union die politische Einheit von Deutschland gefordert und den Einigungsprozess erfolgreich ausgeführt. Sowohl die Bürgerinnen und Bürger, als auch die Vertreter von Politik, Wirtschaft und Verwaltung haben ihren Beitrag geleistet. Der Prozess ist aber noch lange nicht abgeschlossen, das muss auch bei der Neugestaltung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen berücksichtigt werden. Dennoch stellen die vergangenen 26 Jahre geeintes Deutschland eine Erfolgsgeschichte dar.

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