Internationaler Tag gegen den Menschenhandel

Menschenhandel stellt in all seinen Ausprägungen - ob in Form sexueller Ausbeutung, zur Arbeitsausbeutung oder in anderer Form - eine schwere Menschenrechtsverletzung dar. Im Juli dieses Jahres hat der Bundestag mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Verbesserung und Bekämpfung des Menschenhandels einen wichtigen Schritt zur Bekämpfung des Menschenhandels und der Zwangsprostitution getan. Bessere Ermittlungsmöglichkeiten und eine höhere Praxistauglichkeit sind wichtige Elemente, um kriminelle Strukturen aufzudecken und die Täter strafrechtlich zu belangen.

Aber wir dürfen in unseren Bemühungen nicht nachlassen. Der Bundesjustizminister hat die Chance vertan, gleichzeitig die Strafvorschriften zur Ausbeutung von Prostituierten und Zuhälterei zu reformieren. Die Opfer von Zwangsprostitution hätten noch mehr Schutz verdient.

Menschen dürfen aus keinem Grund, sei es zur Prostitution, Arbeit, Organhandel oder sonstiges zu einer Handelsware gemacht werden. Wir müssen deshalb mit allen verfügbaren Mitteln gegen sowohl gegen die Handlanger als auch gegen die Hintermänner vorgehen.

Zurück