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Start der Kommission für gleichwertige Lebensverhältnisse/Fraktionskongress "Heimat mit Zukunft - für starke ländliche Regionen"

Am heutigen Mittwoch hat die Kommission für gleichwertige Lebensverhältnisse unter Vorsitz von Bundesinnenminister Horst Seehofer die Arbeit aufgenommen.

Gleiche Chancen auf Wohlstand und Zugang für alle zu Arbeit, Bildung, Wohnen und Infrastruktur - unabhängig vom Wohnort: Das sind die Ziele, die die Kommission verfolgt und damit einen wichtigen Beitrag für Zusammenhalt und sozialen Frieden leistet.

Sie will bis Juli 2019 konkrete Vorschläge entwickeln, wie eine gerechte Chancenverteilung sichergestellt werden kann.

Welche Bedeutung das Thema für uns als Union hat, zeigte der ebenfalls am heutigen Mittwoch stattfindende Kongress der CDU/CSU-Bundestagsfraktion "Heimat mit Zukunft - für starke ländliche Regionen".

Im ländlichen Raum leben mehr als 60 Prozent der Menschen. Der ländliche Raum ist mehr als Landwirtschaft und Landschaft. Es ist Ort von "Hidden Champions" und der Mehrheit der mittelständischen Betriebe und damit Rückgrat unser Wirtschaft und wirtschaftlichen Entwicklung. Das darf nicht vergessen werden.

Wir dürfen die Stärke des ländlichen Raums nicht aufs Spiel setzen und müssen jeder Tendenz des Auseinanderdriftens von Stadt und Land bei Infrastruktur, Wirtschaftskraft, bei Lebensqualität und Lebensgefühl schon im Ansatz entgegenwirken.

Vorsitzender der Kommission für gleichwertige Lebensverhältnisse ist der Bundesinnenminister, Co-Vorsitzende sind die Bundeslandwirtschaftsministerin und die Bundesfamilienministerin. Weitere Mitglieder sind die übrigen Bundesministerien, die Länder und kommunale Spitzenverbände. Die Kommission gliedert sich in sechs Arbeitsgruppen: Kommunale Altschulden, Wirtschaft und Innovation, Raumordnung und Statistik, Technische Infrastruktur, Soziale Daseinsvorsorge und Arbeit sowie Teilhabe und Zusammenhalt der Gesellschaft.

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