Kultur bietet eine geistige Heimat

Chöre, Museen und Theater im ländlichen Raum stiften Identität und Heimat in einer sich schnell verändernden Welt. Sie schaffen lokale und soziale Verbundenheit. Gleichzeitig sind Kultureinrichtungen Orte, in denen große Themen diskutiert werden und Weltoffenheit gelebt wird. Wie diese wertvollen Kulturorte, wie vor allem auch die vielen ehrenamtlichen Initiativen gestärkt werden können, war Thema eines Fachgespräches unserer CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Tausende Menschen engagieren sich ehrenamtlich in Chören, Traditionsvereinen, lokalen Museumsprojekten, für den Erhalt der Kirchen und Denkmäler in ihrer Region. Kultur schafft Identität mit der Heimat, aber auch mit unserem Land als Kulturnation und fördert Integration.

Damit dieses Engagement lebendig bleibt, ist im Koalitionsvertrag beschlossen worden, das Ehrenamt von bürokratischen Vorgaben zu entlasten. Für unsere Fraktion steht fest: bei der Kulturförderung sollte nicht mehr nur danach gefragt werden, ob ein Projekt nationale Bedeutung hat, sondern auch, welche Auswirkungen es auf das Leben im ländlichen Raum hat.

Es geht darum, Menschen überall auf dem Land zu beteiligen, sie teilhaben zu lassen um sich entfalten zu können und darum, ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse heißt dabei nicht, dass überall dasselbe Angebot herrscht. Aber das Netz von Kulturorten und der Möglichkeiten gerade auch für Kinder und Jugendliche, sich selbst kulturell zu betätigen, muss erhalten bleiben. Dafür setzen wir uns in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion weiter ein. 

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