Infrastrukturinvestitionen des Bundes stärken Metropolregion Nürnberg

60 Millionen Euro für Neubau der U 3 in Nürnberg und Baufreigabe für 118-Millionen-Euro-Ausbau des A 6-Autobahnkreuzes Nürnberg-Ost. 

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) stellt für den Neubau eines weiteren Abschnittes der U 3 in Nürnberg weitere rund 60 Millionen Euro Bundesmittel bereit. Das Geld stammt aus dem Bundesprogramm nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG).

Zudem hat Bundesminister Scheuer die Baufreigabe für den Ausbau des A 6-Autobahnkreuzes Nürnberg-Ost erteilt. Das Projektvolumen beträgt rund 118 Millionen Euro. Die Kosten trägt der Bund.

Das BMVI und Minister Scheuer leisten hiermit einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der Infrastruktur in unserer Metropolregion. Ein guter öffentlicher Nahverkehr ist unerlässlich. Die Engpassbeseitigung am Autobahnkreuz hilft nicht nur Staus zu reduzieren, sondern auch die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Ein Gewinn für die Region und die Menschen vor Ort.

Hintergrund:

Neubau U 3 in Nürnberg:

Die nun bewilligten Bundesmittel für die U 3 fließen in den Bau des Abschnitts von Gebersdorf nach Kleinreut bei Schweinau. Auf einer Streckenlänge von rund 1850 Meter Tunnelbauwerk werden zwei neue Stationen „Gebersdorf“ und „Kleinreuth“ errichtet. Insgesamt stellt der Bund damit bereits bis zu 147,2 Millionen Euro für den Neubau der U 3 bereit.

Baufreigabe A 6-Autobahnkreuzes Nürnberg-Ost:

Das Autobahnkreuz Nürnberg-Ost wird um rund 3,7 Kilometer an Rampenstrecken sowie neuer Verteilerfahrbahn entlang der A 9 weiter ausgebaut. Dadurch wird sich künftig der Rückstau an dem stark frequentierten Knotenpunkt zwischen der A 6 und A 9 deutlich reduzieren.

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